München: SUPERREICHE ZUR KASSE - FÜR DIE KOSTEN DER KRISE

Kategorie
Terminkalender Oberland
Datum
2021-07-17 11:00
Veranstaltungsort
München Theresienwiese

Superreiche zur Kasse

Für die Kosten der Krise

Kundgebung am 17. Juli, 11 Uhr auf der Theresienwiese in München

 

Es erwarten Euch kurze knackige Reden, Musiker*innen und Künstler*innen Hauptredner Christoph Schmitz, ver.di Bundesvorstand

Die Corona-Pandemie machte es möglich: Der Staat nahm Riesensummen in die Hand – damit die Wirtschaft nicht abstürzt und die Arbeitslosigkeit nicht
sprunghaft ansteigt. Jetzt geht es darum, dass diese immensen Krisenkosten nicht auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Im Gegenteil:
Die großen Vermögen müssen herangezogen werden – Superreiche und Krisen- gewinner wie Amazon müssen zahlen!

Unsere Forderungen:

-Eine über Jahre gestreckte Abgabe auf die großen Millionen- und die Milliardenvermögen zur Finanzierung der Krisenkosten
- Wiedereinführung der Vermögenssteuer
- Profite der Krisengewinner angemessen besteuern
- Daseinsvorsorge in öffentliche und gemeinnützige Hand
- Demokratische Kontrolle „systemrelevanter“ Bereiche
- Wirtschaft: sozial-gerecht und ökologisch (z.B. schnellerer Ausbau erneuerbarer Energien, 365-Euro-Jahresticket für den ÖPNV, Güter-
verkehr auf die Schiene)
•- Gesundheit darf keine Ware sein:
– Bedarfsgerechte Finanzierung des Gesundheitswesens: Weg mit den Fallpauschalen!
– Krankenhäuser gehören in öffentliche oder gemeinnützige Hand!
• Ausreichend und gut bezahltes Personal in Krankenhäusern, Kindergärten, Altenheimen, Schulen ...
• Staatliche Hilfen für Unternehmen müssen mit klaren gesellschaftlichen Anforderungen, wie dem Ziel der Beschäftigungssicherung,
verbunden werden. Die Gesellschaft muss davon profitieren und nicht die Aktionäre.
• Wir brauchen mehr denn je ein Bildungs- und Betreuungssystem, das niemanden zurücklässt
• Bessere und konjunkturunabhängige Finanzausstattung der Kommunen / Rettungsschirm für Kommunen
• Kulturschaffende und Selbständige absichern
• Grundrecht Wohnen sichern durch:
– Abschöpfung leistungsloser Boden- und Immobilienwertsteigerungen zur Verwendung für einen „sicheren Wohnungsfonds“ zur
Vermeidung von Wohnungskündigungen bei Zahlungsrückstand
– Ausweitung des sozialen, insbesondere öffentlichen und genossenschaftlichen Wohnungsbaus

 
 

Alle Daten

  • 2021-07-17 11:00

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