Digitale Selbstverteidigung

Telegram ist keine Alternative Chat & Kalender passt nicht!

Seit einiger Zeit ploppen immer mehr Chatgruppen auf, und dies nicht nur ausschliesslich in WhatsApp.

Diese Gruppen sind bekanntlich thematisch und umfassen einen mehr oder weniger klaren Inhalt. Zum Beispiel werden so öfters Mitfahrgelegenheiten oder Veranstaltungen in Telegram Gruppen oder Kanälen geteilt.
Dies mag auf den ersten Blick sinnvoll und informativ sein, ist es aber nicht, sondern nur Bequem für die Veranstalterin aber unübersichtlich für alle anderen. Dafür gibt es Datenschutz-freundlichere so wie auch sichere Methoden um dies zu kommunizieren.

Wie schütze ich meine Daten vor Einsicht durch die Behörden?

Die deutschen Behörden können deine elektronischen Gerätebeschlagnahmen, auslesen und deine Kommunikation überwachen. Das passiert gar nicht so selten. Sei vorbereitet wenn der Fall eintritt. Mit ein paar Tricks kannst du dafür sorgen dass die ganze Aktion zwar nervig ist, aber erfolglos bleibt.
Denn wer will schon, dass der Staat in persönlichen Daten rumschnüffelt?

 

 

Wenn es um die Frage der Überwachung im World Wide Web geht - kommt ganz schnell die Antwort: "Wieso ich habe doch nichts zu verbergen?" Aber so einfach ist das nicht

Anleitung zur Nutzung des Tails-Live-Betriebssystems für sichere Kommunikation, Recherche, Bearbeitung und Veröffentlichung sensibler Dokomente.

Als PDF Band I: Tails - the amnestic incognito live system.  zum runterladen oder nachlesen

 

Tails-Anleitung komplett überarbeitet und erweitert

Hausdurchsuchungen bedeuten heute eigentlich immer, dass alles, was nach Rechner, Smartphone, Datenträger jeder Art aussieht, danach beschlagnahmt ist. An einigen Grenzen (z.B. der USA) kommt es vor, dass der/die Grenzer*in nach dem Passwort für Accounts in sozialen Netzen fragt. Diverse Armeen dieser Welt überschlagen sich beim Aufstellen von „Cyberwar“-Einheiten. Spätestens seit den Veröffentlichungen von Edward Snowden ist bekannt, dass die Geheimdienste NSA und GCHQ (aber selbstverständlich auch andere Geheimdienste, z.B. der BND) in großem Umfang Daten aus dem Netz saugen – wenn es geht, dann sogar automatisiert, bis hin zum massenweisen „Hacken“ von Rechnern.

Wir empfehlen angesichts dieser Situation, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern die vorhandenen technischen Möglichkeiten zum Selbstschutz voll auszuschöpfen. Tails ist ein großer Schritt in diese Richtung. Das Live-Betriebssystem ist ein eigenständiges Betriebssystem, was von DVD oder USB-Stick gestartet werden kann, ohne es zu installieren. Euer Standard-Betriebssystem auf der Festplatte wird nicht angefasst.

Wir haben die Tails-Anleitung in der nunmehr 7. Auflage komplett überarbeitet und vor allem einige wichtige features hinzugefügt: Wie könnt ihr Software nachladen, wie könnt ihr für eure Recherchen und Aktionsvorbereitungen detaillierte open-street-map Karten offline! nutzen, und wie könnt ihr sicher Dokumente per „onionshare“ austauschen, ohne sie auf einen zentralen server in der cloud hochzuladen …

Das sind nur einige wenige der neuen Kapitel unserer Anleitung. Ihr könnt die Hefte wie immer gegen Spende in eurem Infoladen bekommen, bei capulcu bestellen oder als pdf herunterladen und selbst ausdrucken. Zur besseren Unterscheidbarkeit ist das neue Heft weiß statt schwarz.

Viel Erfolg
euer capulcu-kollektiv

Hier kann das neue Heft als pdf heruntergeladen werden:
https://capulcu.blackblogs.org/neue-texte/bandi/

tails-cover.jpg

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